Unser Kunde betreibt ein zentrales Dokumentenmanagement-System (DMS), das täglich intensiv genutzt wird. Bei neuen Versionen mussten wichtige Funktionen wie Suchen, Hochladen und Herunterladen von Dokumenten jedes Mal manuell geprüft werden.
Ausgangslage: Hoher Aufwand, hohes Risiko
Das manuelle Testen hatte mehrere Nachteile:
- Hoher Zeitaufwand vor jedem Release, der Ressourcen bindet.
- Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitenden, die das System in- und auswendig kennen.
- Risiko, dass Fehler bei monotonen Tests übersehen werden.
Der Wunsch des Kunden: Mehr Sicherheit durch automatisierte Tests, ohne den bestehenden Ablauf komplett umzustellen.
Unsere Lösung: Proof of Concept (PoC)
Wir haben gemeinsam mit dem Kunden einen Proof of Concept (PoC) für automatisierte Tests umgesetzt. Ziel war es zu zeigen, dass sich die wichtigsten Arbeitsschritte im DMS automatisch überprüfen lassen.
Dafür wurden folgende Abläufe als automatisierte Tests abgebildet:
- Durchklicken der Ordnerstruktur
- Suchen von bestimmten Dokumenten
- Hochladen und Löschen von Testdateien
- Herunterladen von Dateien und Kontrolle, ob alles korrekt angekommen ist
- Ausführen eines Berichts und Prüfen, ob das Ergebnis stimmt
- Kontrolle zentraler Systeminformationen in der Administrationsoberfläche
Diese Tests laufen nun automatisch durch und überprüfen, ob das System wie erwartet funktioniert.
Ergebnis für den Kunden
Der PoC hat klar gezeigt:
- Automatische Absicherung Wichtige DMS-Prozesse werden zuverlässig geprüft.
- Jederzeit wiederholbar Tests können beliebig oft laufen, z.B. vor jedem Release.
- Entlastung Manuelle Prüfaufwände sinken, Mitarbeitende haben Zeit für Wichtigeres.
- Frühe Fehlererkennung Probleme fallen auf, bevor sie den Betrieb stören.
Fazit
Damit hat der Kunde die Gewissheit, dass automatisierte Tests ein sinnvoller und tragfähiger Baustein für die Qualitätssicherung seines DMS sind – und eine solide Basis, um die Testabdeckung künftig weiter auszubauen.
